Daten von Format – Export der MUC Daten – Teil II

Wie gelangen die Daten vom MUC Datenkonzentrator in ein Leitsystem bzw. in eine Datenbank? 

Mit diesem Thema haben wir uns in einem vorhergehenden Beitrag befasst. Hier ging es allgemein um die dynamische Zählerdatenanbindung.
In diesem Blogbeitrag geht es konkret um die anwendungsspezifische Konvertierung der Daten durch die höhere Transformationssprache XSLT.

Unsere auf Linux basierenden MUC Datenkonzentratoren erfassen die Zählerdaten von mehreren Zählern und speichern die Daten nach einem vom Benutzer festgelegten Zeitintervall. Diese werden entsprechend der Kundenanforderungen in ein Zieldatenformat konvertiert (z. B. einzelne oder mehrere CSV) und in ein Leitsystem übermittelt.

Durch die anwendungsspezifische Konvertierung der Daten mittels XSLT lassen sich beispielsweise die Datenanordnung (wie die Reihenfolge und die Menge der Daten) oder auch das Datenformat (wie Zeitstempel aus Datum und Uhrzeit oder Skalierung der Zählerwerte) spezifisch für eine Kundenanforderung anpassen.

Hier ein Beispiel:

 

csm_Beispiel_eddc12488e

 

Unsere Datenkonzentratoren sammeln kontinuierlich Zählerdaten. Dies bedeutet, dass viele Daten verarbeitet und analysiert werden. Wir verwenden XML-formatierte Daten und wandeln die gespeicherten Daten mithilfe einer XSLT-Beschreibung in das Zieldatenformat um.

Ein Vorteil von XSLT ist, dass sich mit wenigen Codezeilen aus den Zähler- bzw. Logdaten vollständige, angepasste Zieldatenformate erstellen lassen. Mit nur wenigen Modifikationen im Code werden die Ergebnisse im erforderlichen Format bearbeitet. Es besteht auch die Möglichkeit die gesamten Daten entsprechen zu filtern, um eine bessere Visualisierung der Daten im Leitsystem zu ermöglichen.

Als Beispiel können unsere protokollierten Daten in das XML-Format konvertiert werden.  
Diese XML-Daten enthalten alle dynamischen Parameter (z. B. Messwert oder Skalierung), die direkt von verschiedenen Sensoren stammen, welche mit verschiedenen Messgeräten verbunden sind. Der XSLT-Prozessor entnimmt diese dynamischen Zählerdaten, fügt die statischen Daten (Metadaten wie z.B. Herstellername, verwendete Einheiten, Codierungstyp usw.) aus der Konfigurationsdatei hinzu und trennt die erforderlichen Felder je nach Hersteller des Messgeräts in verschiedenen Dateien. Diese Dateien werden dann auf den Server hochgeladen, um einen tieferen Einblick in die erfassten Daten zu erhalten oder werden zur weiteren Verarbeitung gespeichert.

Der Ablauf wird im Folgenden kurz dargestellt:

 

csm_Workflow_0467eaf380

 

Es können Zählerdaten auch in unterschiedlichen Dateien abgelegt werden, abhängig vom Sensortyp (Wasser, Gas, Temperatur usw.).  Ebenfalls können zum Zeitpunkt des Reports Warndateien erstellt werden, welche Sensordaten beim Überschreiten eines bestimmten Schwellenwertes aufzeigen.

Wenn Sie Unterstützung bei der Anpassung für individuelle Applikationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite, um Ihre Anforderungen zeitnah und effizient zu erfüllen. Hierzu ist es lediglich notwendig, eine angepasste Beschreibungsdatei auf das Gerät zu übertragen. Dies kann auch für ein kundenspezifisches Branding erfolgen.

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