Die Sicherheit unserer Geräte hat für uns einen hohen Stellenwert. Deshalb beobachten wir regelmäßig veröffentlichte Sicherheitslücken (CVEs) und prüfen, ob und in welchem Umfang unsere Produkte davon betroffen sind.
Je nach Art und Bewertung der Schwachstelle leiten wir geeignete Maßnahmen ab. Diese reichen von Sicherheitsupdates und Hotfixes bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen, mit denen sich potenzielle Risiken minimieren lassen.
Über relevante Sicherheitsinformationen und empfohlene Maßnahmen informieren wir unsere Kunden unter anderem über unseren Newsletter.
Wie eine solche Handlungsempfehlung aussehen kann, zeigen wir am folgenden Beispiel.
Die Sicherheitslücke CVE-2026-35189 betrifft nur Linux-basierte Geräte, die als Server mit TLS-Verschlüsselung agieren und dabei Client-Zertifikate auswerten.
Betroffen sind also die Funktionen Modbus Server, M-Bus Slave und Transparent TCP Server – jeweils mit der dafür selten genutzten Option TLS.
Die Konfigurationswebsite der Geräte ist davon üblicherweise nicht betroffen, weil dabei in der Regel keine zertifikatsbasierte Client-Authentifizierung stattfindet.
Die Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer mit speziell präparierten Client-Zertifikaten eine große Menge des Arbeitsspeichers zu belegen und damit Programmabbrüche zu verursachen (DoS).
Falls besagte Funktionen genutzt werden, empfehlen wir, diese mit zusätzlichen Maßnahmen (wie z.B. Firewall) abzusichern oder zu deaktivieren, bis ein Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt wird.
Hier finden Sie nähere Infos zum CVE-Report.
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