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Unser Teamevent über mysteriöse Erbschaftsangelegenheiten

Am vergangenen Donnerstag starteten wir voller Vorfreude und Spannung in Fahrgemeinschaften aus Ilmenau in Richtung Kölleda zum Schloss Beichlingen, wo unser Teamevent "Das Schlossrätsel und die Rätselshow" stattfinden sollte.
Wir wollten das sagenumwobene, geheime Testament finden, um in den Adelsstand aufgenommen zu werden und uns Ländereien und Edelmetalle zu sichern.

Schloss Beichlingen
Schloss Beichlingen


Auf Schloss Beichlingen angekommen, wurden wir von Steffi, einer netten Mitarbeiterin von spassimteam, in Empfang genommen und in den Wappensaal geführt.

Wappensaal Schloss Beichlingen

Zur Begrüßung gab es ein Getränk und eine kurze Erläuterung zum Hintergrund unseres Schlossrätsels: 
1933 versammelten sich die reichsten Adeligen Deutschlands auf Schloss Beichlingen und erstellten wertvolle Testamente. Die Testamente wurden an geheimen Orten auf dem Schloss versteckt. Mittlerweile sind alle Beteiligten verstorben, ebenso ihre Nachfahren und so wurden die Testamente nie gefunden – bis vor einiger Zeit zufällig ein Touristenpaar eine handschriftliche Botschaft im Archiv des Schlosses entdeckte …

Und nun kamen wir ins Spiel. 
Jedes unserer 3 Rätselteams (diese losten wir vorbildlich schon ein paar Tage vorher aus) bekam ein Adelsgeschlecht zugewiesen. Mein Team gehörte dem Adelsgeschlecht „von Flemming“ an.

Wappen Adelsgeschlecht von Flemming
Wappen Adelsgeschlecht von Henneberg
Wappen Adelsgeschlecht von Stolberg-Wernigerode


Anschließend erhielten wir zusammen mit einer ausführlichen Einweisung alle benötigten Utensilien: Lageplan, Taschenlampe, ein Heft mit Hinweisen und weitere Hilfsmittel. Nun konnten wir uns auf den Weg machen, um im Auftrag unserer Adelsfamilien nach den verschollenen Dokumenten im Schloss zu suchen und uns die Ländereien und einflussreichen, geschichtsträchtigen Adelstitel zu errätseln.

Dabei galt es, sich durch 10 Räume auf der großen Schlossanlage zu spielen, um das Versteck zu finden und den finalen Lösungscode zu erhalten. 
Wer alles richtig gemacht hat, generierte bei jedem Spiel einen Code, mit dessen Hilfe sich ein Tresor öffnete und verriet, an welchem Ort das nächste Rätsel stattfand. Mit dem finalen Code ließ sich eine Truhe öffnen, in der das Testament vermutet wurde.

Jedes Team startete an unterschiedlichen Orten und hatte eine eigene Rätselroute. Die Frage war, welches Team schafft es, sein Testament als erstes zu finden. Der Ehrgeiz wurde bei uns allen geweckt. 
Jedes Team hatte das gleiche Ziel, aber unterschiedliche Wege zu bewältigen.

vorbereitet zum Schlossrätsel
Rätselraum Schloss Beichlingen
Rätselraum Schloss Beichlingen
Rätselraum Schloss Beichlingen


Da die Rätsel alle verschieden sind, fanden wir bei manchen die Lösung relativ schnell. Andere bremsten uns wieder aus und wir versuchten auf abstrusesten Wegen die Lösung zu finden. Wir leuchteten mit verzweifelter Ratlosigkeit mit unseren Taschenlampen in der Dunkelheit und der Moment der Erleuchtung ließ etwas länger auf sich warten.
Aber der Moment, als einer im Team den Satz rief „Hier ist etwas!“ oder „Ich hab‘s“, war großartig. Der Moment, als wir den Code eingaben, der Tresor sich öffnete und das Symbol des nächsten Spieles zu sehen war, war euphorisierend und gab uns noch mehr Antrieb für das bevorstehende Rätsel. Eifrig suchten wir den nächsten Spielort. Unterwegs begegneten wir ab und zu den anderen zwei Teams. Natürlich versuchten wir herauszubekommen, wie es bei ihnen so lief, aber gekonnt legten alle ein Pokerface auf.

Nach einigen Rätseln fand jeder im Team automatisch seine Position und trug zur Lösung der Rätsel mit seinen Stärken bei: der Logiker, der Kreative, der „Um-die-Ecke-Denker“ oder der Zahlenfanatiker – es war für jeden was dabei. Die Rätsel sind alle unterschiedlich und nicht selten mussten wir um die Ecke denken. Jeder Spieler war gefragt, denn nur im Team kamen wir ans Ziel.

Aber es war nicht nur Köpfchen gefragt. Die Rätsel führten durch das komplette Schlossgelände, treppauf, treppab. Man wurde also auch körperlich gefordert. 
Die Spieldauer war mit 120 Minuten angesetzt. Dies konnten wir gut unterbieten, wobei wir den Rekord von 48 Minuten leider nicht geschafft haben. Das erste Team hatte nach ca. 70 Minuten sein Testament gefunden, dicht gefolgt von meinem Team. 

Unser Schlossrätsel wurde durch eine gemeinsame Auswertung und die Urkundenverleihung des Adelstitels gekrönt. 
Ab sofort trägt mein Team den ehrwürdigen Adelstitel „Von Flemming“ und verfügt über weite Ländereien und Besitztümer. 

Bevor wir mit dem zweiten Teil unseres Teamevents starteten, besichtigten wir das Schlossmuseum und stärkten uns im Schlossrestaurant. 

Mittagessen


In der anschließenden Rätselshow wetteiferten wir wieder in unseren Teams gegen die anderen zwei Teams. Wir bekamen verschiedene Rätselkisten, die wir durch Logik und Kreativität öffnen mussten, um den finalen Tresorcode zu knacken.

Rätselshow
Rätselshow
Rätselshow


Außerdem mussten wir im Zeitfenster von 10 Minuten 60 Quizfragen zum Allgemeinwissen erraten. Hier gab es nicht nur Punkte auf die richtige Lösung, sondern auch auf kreative und lustige Antworten. Und die hatten wir bei völliger Ahnungslosigkeit natürlich parat. Wer jetzt denkt, man hätte mit google spicken können, der irrt sich gewaltig. Es gab keinen Handyempfang. Wir mussten wirklich mit unserem ganzen Teamwissen die Fragen lösen.

Unser Teamevent hat allen richtigen Spaß gemacht. Alle Sinne sowie gute Teamarbeit wurden gefordert und gefördert.

Teambild

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