Lösungen für die Stichtagserfassung

Ziel der Stichtagserfassung ist die nachträgliche Analyse von Verbräuchen über eine gewisse Zeitspanne (Periode) und gegebenenfalls deren Abrechnung. Die Verbrauchszähler müssen daher regelmäßig abgefragt und daraus Zeitreihen erstellt werden.

Solche Zeitreihen können idealer Weise durch Zwischenspeicherung der Werte (Aggregation, Logging) gebildet werden. Zyklische Datenexporte (Reports) im CSV-Format oder auch per XML-Datenstrom ermöglichen die Weiterverarbeitung in einem Energiemanagementsystem oder auch in einem Abrechnungssystem.

Unsere Datenkonzentratoren sind für diese Anwendung genau die richtige Wahl. Sie sammeln Zählerdaten z.B. über M-Bus oder wM-Bus ein und erstellen am Ende einer gewissen Zeitspanne einen konsolidierten Datenexport über Netzwerk oder GPRS.

To top

Datenkonzentratoren für Smart Metering

Die automatisierte Datenerfassung ist die Grundlage des Smart Meterings.

Die Datenkonzentratoren der Produktfamilie MUC.easy ermöglichen eine schnelle Inbetriebnahme, auch ohne Expertenwissen über Funktionsweise und Besonderheiten der M-Bus-Kommunikation. Wegbereitend hierfür sind eine einfache Konfiguration und der Verzicht auf externe Software. Die Zählerabfrage und Datenauswertung erfolgt weitgehend automatisiert. Sie starten lediglich den Zählerscan. Bei Bedarf können Sie zusätzlich wichtige Parameter über das integrierte Webinterface konfigurieren.

Die Geräte fragen selbstständig Daten von Sensoren und Zählern aller Verbrauchsmedien ab, werten diese aus und stellen die Daten bereit. Echtes Plug'n'Play spart Ihnen Zeit und Aufwand.

Alle Geräte verfügen über eine integrierte M-Bus-Schnittstelle, welche herstellerunabhängig nach EN 13757 implementiert ist. Darüber hinaus sind vier S0-Impulseingänge integriert und zudem eine serielle Schnittstelle (RS-232 / RS-485) zur direkten Kommunikation mit Zählern oder zur Nutzung eines einen optischen Auslesekopfs.

Für die drahtlose Zählerkommunikation steht optional eine wM-Bus-Schnittstelle nach dem interoperablen OMS-Standard (Open Metering System) zur Verfügung.

Die Dateninterpretation erfolgt über die integrierte, leistungsfähige Kommunikationssoftware, welche generisch nach der EN 13757 arbeitet und so auf aufwendig zu pflegende Zählerbibliotheken verzichtet. Dadurch können unsere Datenkonzentratoren ohne weiteren Konfigurationsaufwand alle am Markt befindlichen und standardkonformen Zähler auslesen. Zahlenwerte, Einheiten und Metadaten stehen so direkt auf den Geräten zur Verfügung. Ein frei definierbares User Label je Datenpunkt ermöglicht eine eindeutige Zuordnung der Messdaten in Ihrem Erfassungssystem. Dieses kann via Ethernet-Schnittstelle, optional kann auch mobil über GPRS angebunden werden. Sie haben die Wahl.

Die Geräte der MUC500-Familie sind die Spezialisten unter unseren Datenkonzentratoren. Fokussiert auf eine spezifische Zählerschnittstelle, adressieren diese Geräte vor allem große Ausleseinfrastrukturen. Das physikalische und logische Potential ist entsprechend leistungsfähig.

Das Gerätehandling entspricht dem des MUC.easy. Die Konfiguration erfolgt ebenfalls über die Webseite und der automatische Scan listet alle angeschlossenen Zähler auf.

Drahtgebunden stellt der MUC500 M bis zu 500 Standardlasten bereit. Bei der drahtlosen Variante MUC500 W sind bis zu zwei Empfänger integriert. Dies ermöglicht beispielsweise den parallelen Betrieb von S- und T-Mode-Infrastrukturen oder die Nutzung zweier unterschiedlicher Frequenzbänder. Wir unterstützen neben der für OMS-Kommunikation etablierten 868 MHz Funkfrequenz auch das Auslesen von Zählern, die das Frequenzband 433 MHz nutzen und bei Bedarf sogar 169 MHz.

Der MUC500 W verfügt zusätzlich über eine integrierte RS-232-Schnittstelle. An dieser kann ein externer Pegelwandler für den Parallelbetrieb von drahtloser und drahtgebundener M-Bus-Kommunikation angeschlossen werden.

Die Geräte der MUC500-Familie können dabei logisch mit 5000 Zählern gleichzeitig ohne Probleme umgehen.

MUC.easy

Der leistungsfähige Datenlogger mit 2 GB Speicher für Zählerdaten. Als Zählerschnittstellen sind M-Bus, wM-Bus (OMS), eine serielle Schnittstelle sowie vier Impulseingänge (S0) verfügbar. Der MUC.easy kommuniziert über Ethernet oder optional über GPRS. Die Konfiguration erfolgt über den integrierten Webserver mittels eines Browsers. Der automatische Bus-Scan erlaubt die einfache Einrichtung und Selektion von Messpunkten. Die Übermittlung von Verbrauchs- und Sensordaten erfolgt als CSV- oder XML-Datei an ein übergeordnetes System.

MUC500 M 125/ MUC500 M 250/ MUC500 M 500

Der leistungsfähige Datenlogger für große Installationen mit 4 GB Speicher für Zählerdaten. Als Zählerschnittstelle ist M-Bus verfügbar, es können bis zu 500 Standardlasten direkt betrieben werden. Die Geräte der Familie MUC500 kommunizieren über Ethernet. Die Konfiguration erfolgt über den integrierten Webserver mittels eines Browsers. Der automatische Bus-Scan erlaubt die einfache Einrichtung und Selektion von Messpunkten. Die Übermittlung von Verbrauchs- und Sensordaten erfolgt als CSV- oder XML-Datei an ein übergeordnetes System. Die leistungsfähige Plattform erlaubt zahlreiche Sicherheitsmechanismen und Formate.

MUC500 W1 / MUC500 W2

Der leistungsfähige Datenlogger für große Installationen mit 4 GB Speicher für Zählerdaten. Als Zählerschnittstellen sind bis zu zwei unabhängige wM-Bus-Empfänger (OMS) und eine RS-232-Schnittstelle zum Anschluss eines externen M-Bus-Pegelwandlers verfügbar, es können so bis zu 500 Standardlasten zusätzlich direkt betrieben werden. Die Geräte der Familie MUC500 kommunizieren über Ethernet. Die Konfiguration erfolgt über den integrierten Webserver mittels eines Browsers. Der automatische Bus-Scan erlaubt die einfache Einrichtung und Selektion von Messpunkten. Die Übermittlung von Verbrauchs- und Sensordaten erfolgt als CSV- oder XML-Datei an ein übergeordnetes System. Die leistungsfähige Plattform erlaubt zahlreiche Sicherheitsmechanismen und Formate.

MBUS-GSLE

Eine Sonderrolle nimmt das MBUS-GSLE ein. Im Softwareumfang vergleichbar zu den anderen Datenkonzentratoren, dient es als „zweiter“ Master in einer M-Bus-Bestandsanlage. Wird das MBUS-GSLE zwischen den bestehenden Master und den Zählern eingefügt, übernimmt dieses die eigentliche Auslesung und Fernübermittlung. So können auch kürzere Auslesezyklen realisiert werden und es stehen weitere Datenpunkte zur Verfügung. Der Bestandsmaster kann unverändert weiterarbeiten, bezieht seine Daten jedoch über die Slave-Schnittstelle des MBUS-GSLE und die darin vorgehaltenen Daten.